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Initiative Sicheres Kaiserslautern feiert ersten Geburtstag - Präsentation am Altenhof ein voller Erfolg

Kaiserslautern, 29.03.2009

Seit einem Jahr trägt die Initiative Sicheres Kaiserslautern (SiKa) dazu bei, dass sich die Bürgerinnen und Bürger von Kaiserslautern in ihrer Stadt sicherer fühlen können. Die SiKa, ihre verschiedenen Arbeitskreise sowie die Gemeinsame Präventionsstreife (GPS) von Stadtverwaltung, Polizei und US-Sicherheitskräften haben sich am heutigen verkaufsoffenen Sonntag Am Altenhof präsentiert. "Viele Besucher der Innenstadt haben die Gelegenheit genutzt, sich über die Ziele und Aktivitäten von uns zu informieren", freuten sich die beiden Vorsitzenden der SiKa, Bürgermeisterin Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt und Polizeipräsident Wolfgang Erfurt. Zusammen mit den anderen Mitgliedern der SiKa stellten sie sich den Fragen von Moderatorin Petra Rödler und berichteten dem interessierten Publikum über die Arbeit der Initiative.

Vor einem Jahr neu modifiziert und strukturiert, ist die SiKa aus dem vor zehn Jahren gegründeten Kriminalpräventiven Rat der Stadt Kaiserslautern hervorgegangen. Als Netzwerk von staatlichen, kommunalen und privaten Institutionen und Menschen stellte sie Am Altenhof mit Informationsständen ihre Zielsetzungen und Maßnahmen zur Kriminalitätsverhütung vor. "Unser gemeinsames Ziel ist es, ein sicheres Kaiserslautern zu schaffen, in dem sich unsere Bürgerinnen und Bürger wohl fühlen", so die Bürgermeisterin. "Die SiKa verdient die Unterstützung von uns allen" ergänzte Wolfgang Erfurt, denn dass sich die Bevölkerung von Kaiserslautern sicher fühlt, sei nicht allein nur eine Sache der Polizei. Für Anregungen, Kritiken und Tipps der zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf der Aktionsfläche hatte die SiKa einen "Kummerkasten" aufgestellt. Die Auswertung, von der sich die Verantwortlichen neue Ansätze für die Arbeit in den Gremien versprechen, soll in den nächsten Tagen erfolgen.

Bei der Präsentation am Altenhof waren neben dem Lenkungskreis auch alle Arbeitskreise der SiKa vertreten. So berichtete der Arbeitskreis "Sicherheit im öffentlichen Raum" über Analysen städtischer Problemfelder und die verstärkte Präsenz sowie die Erfolge der Gemeinsamen Präventionsstreife GPS. Diese war mit Vertreterinnen und Vertretern von Ordnungsamt, Polizei und den US-Sicherheitskräften ebenfalls vor Ort und stellte sich und ihre Arbeit dem aufmerksam lauschenden Publikum vor. Ihre Aufgabe sei es, Konflikten vorzubeugen, aber auch gegebenenfalls sofort einzugreifen und Maßnahmen der Strafverfolgung einzuleiten, wie die Beamten an einem aktuellen Beispiel von ihrer gemeinsamen Streife am vergangenen Freitagabend erläuterten.

Am Stand des Arbeitskreises "Suchtprävention" bildete das Thema "Alkohol" den Beratungsschwerpunkt, beispielsweise im Zusammenhang mit Jugendschutz oder dem Trinkverhalten Jugendlicher. Wie das Publikum erfahren konnte, bestehen die Aufgaben und Inhalte dieses Arbeitskreises unter anderem in der Vernetzung und dem fachlichen Austausch der Präventionskräfte von Jugendhilfe, Schulen, Suchthilfe und anderen interessierten Personen. Auch der Arbeitskreis "Sicherheit für Schwächere" informiere über seine Arbeitsaufträge, beispielsweise besondere Bedingungen von Gewalt gegen Schwächere zu analysieren und ein Maßnahmenkonzept zu erarbeiten, in dem Möglichkeiten zur Gewaltreduzierung beziehungsweise Gewaltvermeidung formuliert werden.

Mit ihrem Zebra Sam war die Kinderunfallkommission Kaiserslautern (KUK) ein Blickfang für die Kinder und Jugendlichen. Viele von ihnen nahmen begeistert die Spielangebote zum Thema Verkehrssicherheit an den zehn Computeranlagen wahr. Die KUK stellte damit einen Bestandteil ihrer landesweit beispielgebenden ganzheitlichen Verkehrssicherheitsarbeit vor. Auch das Fachkommissariat Kriminalprävention des Polizeipräsidiums, das für den Polizeiladen, das Beratungszentrum in der Eisenbahnstraße, warb, war Am Altenhof mit dabei. Das große Sicherheitsmobil und der Polizei-VW-Beetle, die Erkennungszeichen für die Bürgerinnen und Bürger, rahmten den Stand der Kriminalitäts- und Verkehrsberater ein.

Auch für Musik und Unterhaltung war Bestens gesorgt. Die Brass Band des Polizeiorchesters Rheinland-Pfalz untermalte die Veranstaltung mit fetziger Musik. "Unsere Aktion hat gezeigt, dass die Arbeitsgemeinschaft SiKa auf einem guten Weg ist, gemeinsamen für ein sicheres Kaiserslautern zu sorgen!", lautete abschließend das zufriedene Fazit der beiden Vorsitzenden, die sich bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit bedankten.



Autor/in: Pressestelle
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