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    17. Nov 2019
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Hautkrebs
Informationen zur Krankheit / Behinderung
Beschreibung
Hautkrebs ist ein Oberbegriff für sämtliche bösartigen Veränderungen (Krebs) der Haut. In der Umgangssprache wird er oft gleichgesetzt mit dem schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom). Je nach der entarteten Zellart kann man aber unterschiedliche Hautkrebstypen unterscheiden.
Der sogenannte weiße Hautkrebs hat seinen Ursprung im Drüsengewebe. Man unterscheidet hierbei das Basaliom vom Spinaliom. Beide Arten von Krebs werden hauptsächlich durch UV-Licht ausgelöst und bilden sich daher oft im Gesicht, allerdings entstehen sehr selten Metastasen.
Der sogenannte schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) ist sehr aggressiv und entsteht aus den melanin-produzierenden Zellen. Melanome können rasch größer werden und dann auch Metastasen in Lymphknoten und inneren Organen bilden.
Die sogenannten Kutanen Lymphome entstehen aus entarteten Lymphozyten (Zellen des Immunsystems) in der Haut, die bis zur Oberfläche wachsen können. Wenn er bösartig ist, kann der Tumor über das Lymph- und Blutsystem auch andere Organe befallen.
Daneben gibt es noch seltenere Hautkrebs-Varianten, die aus Zellen der Schweiß- und Talgdrüsen, des Bindegewebes, der Gefäße, der Muskeln oder den Merkelzellen (Sinneszellen der Haut) entstehen und bis zur Oberfläche der Haut wuchern.
Jährlich erkranken in Deutschland ca. 118.000 Menschen neu an weißem Hautkrebs (Basalzellenkrebs, Basaliom). An schwarzem Hautkrebs (malignes Melanom) erkranken jährlich ca. 22.000 Menschen neu in Deutschland; etwa 3.000 sterben pro Jahr.


Symptome
Mit der ABCD-Regel kann man Schwarzen Hautkrebs erkennen:

- Asymmetrie: Auffällig ist ein Fleck, der in seiner Form nicht gleichmäßig rund oder oval aufgebaut ist.
- Begrenzung: Eine unscharfe, wie verwaschen wirkende Begrenzung ist ebenso wie unregelmäßige Ausfransungen und Ausläufer bedenklich.
- Colour (Farbe): Hat ein Muttermal mehrere Farbtönungen, sollte es genau beobachtet werden.
- Durchmesser: Ein Pigmentmal, dessen Durchmesser größer als 2 mm ist, sollte in jedem Fall beachtet werden.

Den Beginn eines Basalioms stellt meist ein kleiner, harter Knoten („Basaliomperle“) oder eine umschriebene Verhärtung dar. Oft finden sich am Rand der Läsion sehr feine neu gebildete Blutgefäße, die zart durch die Haut schimmern, sowie perlschnurartige Verdickungen am Rand des Tumors. Die das Basaliom bedeckende Epithelschicht schimmert Perlmutt-artig und ist ein weiterer wichtiger differentialdiagnostischer Aspekt.
Lange Zeit findet ein Wachstum in horizontaler und vertikaler Richtung statt. Entstehung von Geschwüren und zerstörerisches Wachstum kommen in späteren Stadien vor und sind je nach klinischer Form unterschiedlich stark ausgeprägt.
Spinaliome wachsen warzenartig und bisweilen geschwürartig und ahmen das Deckgewebe (Haut, Schleimhaut) in unterschiedlichem Umfang nach. Spinaliome besitzen meist eine feste Hornkruste.



Vereine

Kontaktaufnahme mit dem Landes- oder Bundesverband
Verbandsadresse
Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.
Löhrstraße 119

56068 Koblenz


Kontaktdaten
Telefon: 0261 98865-0

Fax: 0261 98865-29

Internet: www.krebsgesellschaft-rlp.de



Standort
Beratungsstelle für Behinderte
Benzinoring 1
Rathaus Nord, Gebäude C, 4. OG, Zimmer C 403
67657 Kaiserslautern
  • 0631 365 - 2259
Krankheiten A-Z
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