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    13. Nov 2019
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Morbus McArdle (McArdle-Erkrankung)
Informationen zur Krankheit / Behinderung
Beschreibung
Der McArdle-Erkrankung liegt eine Abbaustörung des Glykogens durch einen Mangel des Enzyms Myophosphorylase in der Muskulatur vor. Dadurch kommt es zu Störungen der Energiebereitstellung in der Muskulatur bei körperlichen Belastungen.
Die Häufigkeit schätzt man auf 1:100.000 Menschen, was etwa 800 Betroffenen in Deutschland entspricht.
Die ersten Symptome treten meist im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter auf. Vereinzelt sind schwere Fälle im Neugeborenenalter und leichte Fälle im späten Erwachsenenalter bekannt.


Symptome
Zu den charakteristischen Beschwerden zählen vorübergehende, durch körperliche Belastung ausgelöste Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe und -steifigkeit sowie Muskelschwäche. In schweren Fällen können die Schmerzen auch über Tage andauern. Viele Betroffene spüren eine Linderung der Beschwerden nach kurzer Pause und Reduzierung der Belastung.
Außerdem kann es zur anfallsartigen Ausscheidung von rotem Muskelfarbstoff im Urin kommen, was schwere Nierenfunktionsstörungen auslösen kann.
In seltenen Fällen können nach Belastung durch die Unterzuckerung Bewusstseinsstörungen oder epileptische Anfälle ausgelöst werden.
Nach langjährigem Krankheitsverlauf kann sich eine dauerhafte Muskelschwäche entwickeln.



Vereine

Kontaktaufnahme mit dem Landes- oder Bundesverband
Verbandsadresse
Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V.; Landesverband Rheinland-Pfalz
c/o Jürgen Doell; Bergstraße 14

56422 Wirges


Kontaktdaten
Telefon: 02602 6662

Internet: www.dgm-rlp.de



Standort
Beratungsstelle für Behinderte
Benzinoring 1
Rathaus Nord, Gebäude C, 4. OG, Zimmer C 403
67657 Kaiserslautern
  • 0631 365 - 2259
Krankheiten A-Z
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