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    16. Jul 2019
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Morbus Osler
Informationen zur Krankheit / Behinderung
Beschreibung
Morbus Osler oder Osler-Syndrom, auch Morbus Osler-Weber-Rendu, Morbus Osler-Rendu-Weber oder Hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT), ist eine vererbbare Erkrankung, bei der es zu einer krankhaften Erweiterung von Blutgefäßen kommt.
Diese können überall auftreten, finden sich jedoch besonders in Nase (Nasenbluten), Mund, Gesicht und den Schleimhäuten des Magen-Darm-Traktes. Da die Gefäßerweiterungen sehr verletzlich sind, kann es leicht zu Einrissen und somit zur Blutung kommen.
In Deutschland leiden rund 35.000 Menschen an Morbus Osler.


Symptome
90% aller Menschen mit Morbus Osler haben Nasenbluten. Es beginnt meist in der Pubertät und kann sehr massive und langwierige Ausmaße annehmen, bis hin zur Blutarmut.
Ungefähr 5 bis 30 % aller Morbus-Osler-Patienten haben große Gefäßerweiterungen in den Lungen und werden so anfällig für Infektionen und Blutgerinnsel, die sich bis in Herz und Gehirn vorarbeiten können.
Besonders ab dem 40. Lebensjahr kann es zu Magen- und Darmblutungen kommen. Diese Blutungen können geringgradig, jedoch auch sehr heftig sein. Der Stuhl kann bei starken Blutungen teerähnlich dunkel aussehen und faul riechen oder mit rotem Stuhl durchmengt sein.
Auch in der Leber können Gefäßkurzschlüsse auftreten. Diese können zu einer Überlastung des Herzens führen, was von den Betroffenen häufig als Abgeschlagenheit und mangelnde körperliche Belastbarkeit empfunden wird.



Kontaktaufnahme mit dem Landes- oder Bundesverband
Verbandsadresse
Morbus Osler Selbsthilfe e.V.
Lessingstraße 13

41372 Niederkrüchten


Kontaktdaten
Telefon: 0 21 63 81 249

Fax: 0 21 63 57 93 43

Internet: www.morbus-osler.de



Standort
Beratungsstelle für Behinderte
Benzinoring 1
Rathaus Nord, Gebäude C, 4. OG
67657 Kaiserslautern
  • 0631 365 - 2259
Krankheiten A-Z
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