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    19. Apr. 2019
Hilfe mit Tradition<br> Kaiserslautern barrierefrei erleben
Wohnungsbauförderung - Bund

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Anstalt des öffentlichen Rechts, hat ein breit gefächertes Angebot von Programmen zur Finanzierung von Wohnbauprojekten.
Energieeffizientes Wohnen, Bildung von Wohneigentum, die Modernisierung von Wohngebäuden können über Kredite oder im Rahmen von Zuschüssen gefördert werden.

Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand können unter bestimmten Voraussetzungen über das Programm
  • Altersgerecht Umbauen - Kredit (Programm Nr. 159)
gefördert werden.
 
Ziel dieser Förderung mit Bundesmitteln ist die Reduzierung von Barrieren in der Wohnung, im Gebäude und im Wohnumfeld. Hierdurch soll ein möglichst selbst bestimmtes Leben in der eigenen Wohnung und dem sozialen Umfeld möglich gemacht werden.
 
Das Programm verfügt über sieben unterschiedliche Förderbausteine.
 
Förderbausteine:
  • Wege zu den Gebäuden und Wohnumfeldmaßnahmen
    Beispiel: Schaffung von altersgerechten Kfz-Stellplätzen, Wegen zu Gebäuden sowie regelmäßig genutzten Einrichtungen.
  • Eingangsbereiche und Wohnungszugang
    Beispiel: Abbau von Barrieren im Haus-Wohnungseingangsbereich, Wetterschutzmaßnahmen, Schaffung von Bewegungsflächen.
  • Vertikale Erschließung / Überwindung von Niveauunterschieden
    Beispiel: Aufzugsanlagen, Rampen, Treppenlifte.
  • Anpassung der Raumgeometrie
    Beispiel: Änderung des Raumzuschnitts, Schwellenabbau, Verbreiterung der Türdurchgänge, Schaffung von Freiräumen.
  • Maßnahmen in Sanitärräumen
    Beispiel: Modernisierung von Sanitärobjekten, Schaffung bodengleicher Duschplätze.
  • Bedienelemente, Stütz und Haltesysteme, Orientierung, Kommunikation
    Beispiel: Stütz und Haltesysteme, Sicherheits- Notrufsysteme, automatische Fenster- und Türantriebe, Altersgerechte Assistenzsysteme (AAL).
  • Gemeinschaftsräume, Mehrgenerationenwohnen
    Beispiel: Umgestaltung von Bestandsflächen zu Gemeinschaftsräumen.
Bei der Umsetzung der Maßnahmen sind die technischen Mindestanforderungen der Förderbausteine des Programms zu erfüllen.
 
Auch müssen die Arbeiten durch Fachunternehmen ausgeführt werden.
 
 
Konditionen:
Der maximale Kreditbetrag beträgt 50.000 Euro pro Wohneinheit bei einem Zinssatz ab 1% effektiv pro Jahr.
Das Programm ist mit anderen öffentlichen Fördermitteln und KfW Programmen kombinierbar.
Mit dem Förderprogramm können bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (z.B. Architekt, Beratung etc.) finanziert werden.
 
Die Förderdarlehen werden von der KfW-Bankengruppe vergeben. Die Beantragung und Abwicklung der Darlehen erfolgt im Auftrag der KfW durch die örtlichen Geschäftsbanken oder Sparkassen im so genannten Hausbankverfahren. Diese nehmen die Anträge entgegen, prüfen die bankübliche Sicherung des Darlehens und leiten das Darlehen an den Fördernehmer weiter.
 
Antragsberechtigt sind neben Eigentümern und Mietern auch Investoren, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen und Anstalten des öffentlichen Rechts. Mieter benötigen jedoch die Zustimmung ihres Vermieters zur Umsetzung von Umbaumaßnahmen.
 
 
Eine Telefonische Beratung ist möglich über das Infocenter der KfW Bankengruppe unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 5399002 (Montag bis Freitag von 08:00 - 17:30 Uhr).
Internet: www.kfw.de - Bauen, Wohnen, Energie sparen
 
Auf der Internetseite der KfW-Bank finden Sie weitergehende Informationen und Finanzierungsbeispiele.

 

Standort
Beratungsstelle für Behinderte
Benzinoring 1
Rathaus Nord, Gebäude C, 4. OG
67657 Kaiserslautern
  • 0631 365 - 2259
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